Unter dem Losungswort "Weiße Rose" riefen die Münchener Studenten Hans und Sophie Scholl zusammen mit ienigen Freunden in einer Flugblattserie zum aktiven Widerstand gegen die natuinalsozialistische Gewaltherrschaft auf. Am 18. Februar 1943 fielen sie der Gestapo in die Hände, vier Tage später wurden sie in einem "Schnellverfahren" zum Tode verurteilt und mit einem Fallbeil hingerichtet.
Die "Weisse Rose" von Udo Zimmermann beschreibt auf der Grundlage von Brief- und Tagebuchaufzeichnungen der Geschwister Scholl die wenigen Stunden, die Hans und Sophei bis zu ihrer Hinrichtung bleiben. Sie begegnen ihrer Todesangst und Fragen, Zweifeln und Hoffnungen, bis beide vor der Enthauptung das Urteil und den Tod akzeptieren, denn "es ist jetzt Zeit, Zeit, zu bekennen!" und "die Stimme zuergeben!"
Die Kammeroper des in Dresden geborenen Komponisten Udo Zimmermann hat den mutigen inneren Widerstand der Geschwister gegen Machtmißbrauch, Gewalt und Gleichgütligkeit und Gegenstand, mit denen Hans und Sophie Scholl deutsche Geschichte schrieben. Die 1986 in Hamburg uraufgeführte "Weisse Rose" gehört zu den erfolgreichsten deutschesprachigen Nachkriegsopern.
Inszenierung: Enke Eisenberg
Musikalische Leitung: Yin Chiang
Ausstattung: N.N.
mit: Janina Burgmer (Sophie Scholl), Ansgar Eimann (Hans Scholl), Christof Hemming (Richter)